Beyoncé: Ist sie die reichste Sängerin aller Zeiten?

Beyoncé Giselle Knowles-Carter ist eine US-amerikanische R&B- und Pop-Sängerin, Schauspielerin und Songwriterin. Sie gehört zu den mit Abstand reichsten Musikern der Welt.

Von Parkwood Pictures Entertainment, LLC, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17977523

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Steckbrief

Name Knowles-Carter
Vorname Beyoncé Giselle
Beruf Sängerin
Geboren 04.09.1981
Sternzeichen Jungfrau
Geburtsort Houston
Wohnort  New York
Größe 1,69 m
Familie verheiratet mit Jay Z

Zitat Beyoncé:

„Ich bin nicht herrschsüchtig, ich bin der Boss.“

 Beyoncé hat in ihrer Karriere ganze Arbeit geleistet: In den 17 Jahren ihrer Karriere hat sie weltweit über 200 Millionen Tonträger verkauft. Damit gehört sie zu den erfolgreichsten Künstlern auf diesem Planeten. 2009 wurde Beyoncé vom Billboard-Magazin als beste Künstlerin des Jahrzehnts ausgezeichnet. Im Jahr 2014 wurde Beyoncé vom Forbes-Magazine zur einflussreichsten Künstlerin gewählt. Sie wurde mit insgesamt 20 Grammys ausgezeichnet und bringt es auf ein Gesamtvermögen von 440 Millionen US-Dollar. Damit gehört Beyoncé zu den bestbezahlten Musikern der Welt.

Allein für das Jahr 2014 werden Ihre Jahreseinnahmen auf 114 Millionen US-Dollar geschätzt.


Leben

Beyoncé Knowles wurde 1981 in Houston, Texas geboren. Ihre Eltern lebten in eher bescheidenen Verhältnissen: Ihr Vater war der Handelsvertreter Mathew Knowles und Ihre Mutter die Friseuse Tina Beyonce Knowles. Ihr Vater war afikanischer Abstimmung, ihre Mutter hat afrikanische, französische, indianische und irische Wurzeln. Beyoncé Knowles’ Vorname entstand aus dem mittleren Namen ihrer Mutter.

Am 4. April 2008 heiratete Beyoncé  in New York den Rapper Jay Z, mit dem sie seit 2002 liiert ist. Am 7. Januar 2012 bekamen die beiden eine Tochter.

Musikalische Karriere

1987–1996: Die frühen Jahre

Beyoncé nahm schon in der Schule Tanzunterricht. Dabei wurde ihr Talent von ihrem Lehrer entdeckt. Bei einer Talentshow ihrer Schule gewann sie einen Wettbewerb. Beyonce sammelte weitere Erfahrungen im Schulchor. Später wurde sie Mitglied eines Kirchenchores. Ende 1990 gründete sie mit Schulfreundinnen eine sechsköpfige Tanz- und Gesangsgruppe „Girls Tyme“. Das Projekt war recht erfolgreich. 1993 wurde die Zahl der Mitglieder um zwei reduziert und das Quartett spielte immer häufiger als Vorgruppe für andere R&B-Girlgroups. Als 1996 der erste Plattenvertrag mit Elektra Records unterzeichnet wurde, wurde der Bandname in „Destiny Child“ geändert. 1996 unterschrieb die Gruppe einen Plattenvertrag beim Major-Label Columbia Records.

1997–2001: Destiny’s Child

Destiny`s Child im Jahr 2001 (Bildquelle: Featureflash Photo Agency / Shutterstock.com)

Die Unterschrift unter den Plattenvertrag mit Columbia startete den Erfolg: Die Gruppe nahm das Lied „Killing Time“ auf, das auf dem Soundtrack-Album zum Film „Men in Black“ im Jahr 1997 erschien. Auch die erste Simgle, der band, die danach erschien („NoNoNo“) war ein Erfolg und erreichte Platz 1 der US Billboard-Charts. Später gewann die Gruppe drei Soul Train Lady of Soul Awards. Es folgten weitere erfolgreiche Auskopplungen, außerdem erschienen zwei Alben: 1998 Destiny’s Child und ein Jahr später „The Writing’s on the Wall“. Album Nummer zwei schlug ein wie eine Bombe und verkaufte sich in den USA mehr als acht Millionen Mal. 1999 nahm Beyoncé zusammen mit dem Musiker Marc Nelson das Lied „After All Is Said and Done“ auf, das zum Soundtrack des Films „The Best Man“ gehört.

2000 veröffentlichte „Destiny’s Child“ die Nummer-1-Single Independent Women Part I, den Titelsong zum Kinofilm „3 Engel für Charlie“. 2001 folgte das dritte Album Survivor, das in den USA, Großbritannien, Deutschland, Österreich und der Schweiz Platz 1 der Albumcharts belegte. Nach der anschließenden Welttournee und der Veröffentlichung des Weihnachtsalbums „8 Days of Christmas“ im Oktober 2001 trennten sich die Wege der Frauen zu Gunsten von Solokarrieren.

2002–2003: Beginn der Solokarriere mit Dangerously in Love

2002 veröffentlichte Beyoncé ihre erste Solosingle „Work It Out“. Der Song ist im Soundtrack des Films Austin Powers in Goldständer zu finden, in dem sie auch als Schauspielerin zu sehen ist. Im folgenden Jahr spielte sie an der Seite von Cuba Gooding, Jr. in der Komödie „The Fighting Temptations“ und nahm für den Soundtrack Songs auf. Im Oktober 2002 nahm Beyoncé mit ihrem Freund, dem US-Rapper Jay Z die Single ’03 Bonnie & Clyde auf. Das Lied erreichte Platz vier der amerikanischen Billboard Hot 100. In der Schweiz erreichte der Song Platz 1.

Im Juni 2003 erschien ihr Debütalbum „Dangerously in Love“. Das Album erreichte sofort nach Veröffentlichung Platz 1 der amerikanischen Billboard-200-Albumcharts und verkaufte sich weltweit über elf Millionen Mal. Im November 2003 startete Knowles ihre erste Welttournee, die Dangerously in Love Tour.

2004–2005: Destiny’s Child Comeback und endgültige Trennung

Nach einer dreijährigen Pause, in der sich die Bandmitglieder auf Soloprojekte konzentrierten, fand sich Beyoncé 2004 wieder mit Rowland und Williams zusammen, um im November das letzte Album der Gruppe, Destiny Fulfilled, zu veröffentlichen. Das Album erreichte Platz 2 in den amerikanischen Albumcharts und verkaufte sich in den Vereinigten Staaten über 3 Millionen Mal. 2005 ging Destiny’s Child zum letzten Mal auf Tournee und löste sich danach auf.

2006–2007: B’Day

Im Dezember 2006 nahm sie für den Soundtrack des Musical-Films Dreamgirls, in dem sie auch mitspielte, zahlreiche Lieder auf, darunter den Song Listen, der als Single veröffentlicht wurde. Die Veröffentlichung ihres zweiten Studioalbums B’Day erfolgte im September 2006. Wie die Vorgänger debütierte B’Day auf Platz eins der amerikanischen Billboard-200-Charts. Es verkaufte sich in den USA rund 3 Millionen Mal und erhielt Dreifachplatin. Am 10. April 2007 startete sie ihre zweite Solo-Welttournee. Die Tournee beinhaltete über 90 Konzerte weltweit und wurde später in einen Konzertfilm mit der DVD The Beyoncé Experience Live! verfilmt.

2008–2010: I Am… Sasha Fierce

Beyoncé im Jahr 2009 bei einem Auftritt in Australien (Bildquelle: arvzdix/Shutterstock.com)

Am 14. November 2008 veröffentlichte Beyoncé ihr drittes Album mit dem Titel „I Am… Sasha Fierce“. Für das Album baute Beyoncé ihr Alter Ego Sasha Fierce aus. Das Album erreichte Platz eins der US Billboard 200 und wurde in den USA mit Doppelplatin ausgezeichnet. Um ihr Album zu promoten, startete sie im März 2009 ihre dritte Welttournee mit dem Titel I Am… Tour. Bei den Grammy Awards 2010 wurde sie sechsmal ausgezeichnet. Im Februar 2010 arbeitete Beyoncé mit Lady Gaga bei dem Lied Telephone zusammen. Der Song erreichte Platz drei der amerikanischen Billboard Hot 100 und erreichte unter anderem Platz eins in Großbritannien. Dort wurde es ihr fünfter Nummer-eins-Hit als Solokünstlerin. Die Single erreichte auch Platz eins der amerikanischen Popcharts.

2011–2013: 4

Im Februar 2011 wurden von WikiLeaks Dokumente veröffentlicht, die zeigen, dass Beyoncé zusammen mit Usher, Mariah Carey und Nelly Furtado jeweils eine Million US-Dollar erhielten, um für die Familie des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi zu singen.

Das Magazin Rolling Stone gab bekannt, dass die Musiker das Geld für ihre Auftritte an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet haben. Am 2. März 2011 erzählte ein Berater von Beyoncé der „The Huffington Post“, dass sie das Geld an die Wohltätigkeitsorganisation Clinton Bush Haiti Fund gespendet habe, um den Opfern des Erdbebens von Haiti zu helfen.

Am 28. März 2011 wurde bekannt, dass Knowles’ Vater Mathew nicht mehr ihr Manager sein wird. Beyoncé erklärte, dass sie mit ihrem Vater Streit „auf Geschäftsebene“ hatte. Sie managt sich jetzt selber und hat ihr eigenes Team.

Ihr viertes Album „4“ wurde am 24. Juni 2011 veröffentlicht. Auch dieses Album erreichte Platz 1 der amerikanischen Billboard 200. Am 12. November 2013 wurde sie bei den MTV Europe Music Awards in Amsterdam mit dem Preis für die beste Live-Performance ausgezeichnet

2013–2015: Beyoncé

Am 13. Dezember 2013 veröffentlichte sie ohne Ankündigung und Promotion auf dem Internetportal iTunes ihr fünftes Studioalbum, das den Titel Beyoncé trägt. Drake, Jay Z und Frank Ocean wirkten als Gastmusiker mit. Das Album erreichte in zahlreichen Ländern Platz 1 der iTunes-Charts, darunter auch in Deutschland. In den Vereinigten Staaten belegte es als fünftes Beyoncé-Album in Folge Platz eins der Billboard-Charts.

Beyoncé war in fünf Kategorien bei den BET Awards 2014 nominiert, von denen sie in drei Kategorien gewann, darunter den Preis für die beste Künstlerin. Von Juni bis August 2014 war sie mit Rapper Jay Z auf On The Run-Tournee. Weitere Veröffentlichungen aus dem Album, sind 7/11 und Flawless (Remix) mit Nicki Minaj. Knowles hat zudem eine EP mit dem Titel BEYONCÉ: More veröffentlicht. Feeling Myself ist der gemeinsame Song von Nicki Minaj und Beyoncé das 2015 veröffentlicht wurde.

2016: Lemonade

Am 23. April 2016 erschien ihr sechstes Studioalbum Lemonade, das nach der Ausstrahlung eines einstündigen gleichnamigen Kurzfilms, der die Musikvideos aller Lieder des Albums beinhaltet und mit Gedichten untermalt ist, veröffentlicht wurde. Das Album belegte Platz 1 der US Billboard 200.


Nebenkarriere als Filmstar

Schon sehr früh begann Beyoncé immer wieder als Schauspielerin tätig zu werden. 2001 war sie Hauptdarstellerin in einer MTV-Produktion namens „Carmen“. Im nächsten Jahr spielte sie die Nebenrolle der „Foxxy Cleopatra“ in „Goldständer“, einem Film aus der Austin-Powers-Reihe, in der das Genre des Agentenfilmes durch den Kakao gezogen wurde. Auch für den Soundtrack dieses Films steuerte sie eine Single mit dem Titel „Work it Out“ bei.

2003 war Sie dann  zusammen mit Cuba Gooding, Jr. in der Gospel-Komödie „The Fighting Temptations“ auf der leinwand zu sehen. Für ihre schauspielerischen Leistungen wurde sie im Jahr darauf schließlich mit einer Nominierung für den NAACP Image Award als Beste Schauspielerin bedacht.

Die nächste Filmrolle folgte 2006: Mit Steve Martin und Jean Reno spielte sie im Prequel zu „Der rosarote Panther“ die Rolle des Popstars Xania. Ende des Jahres übernahm die Rolle der Deena Jones in der Verfilmung des Musicals „Dreamgirls“. Die Umsetzung brachte Beyoncé ihre erste Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical ein. Ende 2008 spielte sie die Rolle der Blues- und Gospelsängerin Etta James im Drama „Cadillac Records“. Sie schrieb am Soundtrack mit und erhielt eine Golden-Globe-Nominierung für den besten Filmsong. Weniger erfolgreich war ein Filmauftritt im Jahr 2009: Sie spielte sie eine der Hauptrollen in dem Thriller Obsessed. Dafür gab es eine Nominierung für die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin.

Beyoncés Schaffen im Film chronologisch geordnet

  • 1999: Beverly Hood
  • 2001: Carmen: A Hip Hopera (Fernsehfilm)
  • 2002: Austin Powers in Goldständer (Austin Powers in Goldmember)
  • 2003: The Fighting Temptations
  • 2004: Fade to Black (Jay-Z-Dokumentation)
  • 2006: Der rosarote Panther (The Pink Panther)
  • 2006: Dreamgirls
  • 2007: My Night at the Grammys (Fernsehfilm)
  • 2008: Beyoncé: If I Were a Boy (Kurzfilm)
  • 2008: Cadillac Records
  • 2009: Obsessed
  • 2009: Wow! Wow! Wubbzy! (Fernsehserie, vier Folgen, Stimme)
  • 2009: Beyoncé: For the Record (Fernsehfilm)
  • 2010: Telephone (Kurzfilm)
  • 2013: Beyoncé: Life is but a Dream (Dokumentation)
  • 2013: Epic – Verborgenes Königreich (Epic, Stimme)

Marketing und Public Relation

Beyoncés geschäftlicher Erfolg ist sicher nicht nur auf ihr unbestritten vorhandenes Gesangstalent zurückzuführen. Von Beginn an ihrer Karriere hat sie großen Wert auf  Management und Marketing gelegt. Sie angegiert sich in unzähligen Charity-Projekten nach dem Mottp „Tue gutes und rede darüber“ und hat nicht nur mit dem verkauf ihrer Musik, sondern auch mit gutdotierten Werbeverträgen eine Menge Geld verdient.

House of Deréon – Beyoncés Modelabel

Beyoncé vermarktet zusammen mit ihrer Mutter intensiv verschiedene eigene Modelabels

Feminismus

Beyoncé ist überzeugte Feministin und äußerte sich sowohl in ihren Intervieews wie auch in einigen Liedtexten positiv über die Frauenbewegung.

Zum Beispiel in dem Stück „***Flawless“. Für diesen Song sampelte sie den Satz der Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie: „Feminist (in): Die Person, die an die politische, soziale und wirtschaftliche Gleichheit der Geschlechter glaubt.“ Während Beyoncés Bühnenperformance von „***Flawless“ anlässlich der 2014 MTV Video Music Awards erstrahlte im Hintergrund in großen Lettern das Wort „Feminist“. In Interviews äußerte sie sich über Sexismus und Gleichberechtigung, über die Wichtigkeit von Freundschaften unter Frauen sowie über wirtschaftliche und sexuelle Ausbeutung afro-amerikanischer Frauen in den USA.

Werbetätigkeiten

  • 2002 unterschrieb Beyoncé einen Werbe-Vertrag mit Pepsi.
  • Seit ihrem 18. Lebensjahr arbeitet sie zudem mit L’Oréal zusammen.
  • 2004 veröffentlichte sie ihr erstes Parfüm True Star bei Tommy Hilfiger.
  • 2005 folgte ein zweites Parfüm bei Hilfiger unter dem Titel True Star Gold.
  • 2007 Werbekampagne für Emporio Armani Diamonds Parfüm.
  • 2009 machte Beyoncé Werbung für das Nintendo-DS-Spiel Rhythm Heaven. Im Januar 2010 unterschrieb sie einen Dreijahresvertrag mit Vizio. Sie war in zwei Fernsehwerbungen für Style Savvy, einem Mode-Videospiel für den Nintendo DS und Nintendo DSi zu sehen. Im April 2011 wurde Beyoncé vom amerikanischen Spiele-Entwickler Gate Five auf mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz verklagt. Die Firma erklärte, dass Beyoncé mit ihm ein Spiel unter den Titel Starpower: Beyoncé entwickeln wollte. Beyoncé habe 70 Mitarbeiter aus der Entwicklung ausgeschlossen, die daraufhin das Unternehmen eine Woche vor Weihnachten 2010 verließen.
  • Ebenfalls 2010 veröffentlichte sie ihr erstes eigenes Parfüm Heat. Die Werbung, die mit einem Bild von Beyoncé beginnt, das zeigt, wie sie nackt in einem Zimmer liegt, wurde als zu „erotisch, sexuell und provokativ“  bezeichnet und in Großbritannien nicht ausgestrahlt.
  • Beyoncés Parfüm Pulse wurde im September 2011 veröffentlicht; 2012 folgte der Duft Midnight Heat.

Soziales Engagement

  • Beyoncé gründete zusammen mit Destiny’s Child Mitglied Kelly Rowland und ihrer Familie die Survivor Foundation, eine Wohltätigkeitsorganisation, um den Opfern des Hurrikan Katrina aus dem Jahr 2005 zu helfen.
  • Sie spendete 100.000 US-Dollar an den Gulf Coast Ike Relief Fund, der den Opfern des Hurrikans Ike hilft.
  • 2005 schrieben Musikproduzent David Foster, seine Tochter Amy Foster-Gillies und Beyoncé das Lied Stand Up for Love für den Weltkindertag.
  • 2008 wurde Beyoncé beim Miami Children’s Hospital Diamond Ball & Concert in der American Airlines Arena in Miami in die International Pediatric Hall of Fame aufgenommen.
  • Im Januar 2010 beteiligte sich Beyoncé am Hope for Haiti Now: A Global Benefit for Earthquake Relief. Sie trat in London mit Jay Z, Rihanna und U2s Bono und The Edge auf.
  • Im März 2010 eröffnete sie mit ihrer Mutter das Beyoncé Cosmetology Center. Das Programm bietet Kosmetik-Trainingskurse für Männer und Frauen als Rehabilitationsbegleitung für zuvor drogen- oder alkoholabhängige Menschen an.
  • Im April 2011 schloss Beyoncé sich mit Michelle Obama und der National Association of Broadcasters Education Foundation zusammen, um deren Kampagne gegen Fettleibigkeit bei Kindern zu unterstützen.
  • Nach dem Tod von Osama bin Laden veröffentlichte Beyoncé die Benefiz-Single God Bless the USA, um die Einnahmen für New York Police and Fire Widows und Children’s Benefit Fund zu spenden.
  • Das Lied wurde ursprünglich 1984 vom Country-Musiker Lee Greenwood veröffentlicht. Beyoncé ist Mitbegründerin der Organisation Chime for Change, die sich dafür einsetzt, die medizinische Versorgung und den Zugang zu Bildung für Frauen weltweit zu verbessern. Im Rahmen eines Benefiz-Konzerts zugunsten dieser Organisation trat sie im Juni 2013 im Londoner Twickenham Stadium auf.

Rekorde und Erfolge

Beyoncé stellte in den Charts mehrere Rekorde auf. Ihr fünftes Album Beyoncé verkaufte sich in den ersten drei Tagen nach der Veröffentlichung 830.000 Mal. Dafür erhielt sie einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde für das schnellstverkaufte Album auf iTunes. Keine andere Frau zuvor hat so viele Grammy-Nominierungen erhalten wie sie. Auch hat kein Künstler vor ihr sechs Grammys an einem Abend erhalten. Dazu ist sie die erste Frau, die mit ihren ersten sechs Studioalben Platz eins der amerikanischen Charts erreichte.

Beyoncé erreichte zwischen 2001 und 2010 mehr Top-10-Platzierungen in den Billboard Hot 100 als jede andere Künstlerin. Sie kam laut der Forbes-Liste The World’s Billionaires 2014 auf umgerechnet rund 92 Millionen Euro, den höchsten Jahresverdienst einer Sängerin.